3 Basics zum Abschalten, die jeder kennen sollte
- 31. März 2019
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Endlich. Feierabend. Wochenende. Urlaub. Doch so richtig stellt sich die Entspannung nicht ein. Der Kopf möchte einfach nicht abschalten. Dieses andauernde Grübel muss doch bald ein Ende haben.
Vielleicht geht die freie Zeit schon dem Ende zu, doch so richtig abgeschaltet, runtergekommen, voll mit Energie geladen, fühlst du dich nicht.
So schaltets du richtig ab:
1. Rahmenbedingungen für die Entspannung setzen
Deine Freunde schreiben dir bei Whatsapp und du antwortest nicht sofort? Das ist voll ok aber sage ihnen den Grund.
Lerne dich selbst besser kennen und entdecke, was du brauchst, um richtig abzuschalten. Teile das deinem sozialen Umfeld mit und vereinbare mit deinem Arbeitgeber Rahmenbedingungen, damit du deine Akkus aufladen kannst.
Nur wenn deine Akkus aufgeladen sind, kannst du Energie abgeben.
Die praktische Umsetzung erkläre ich im Video:
2. Ständige Erreichbarkeit
Wir denken, kurz eine Whatsapp zwischendrin schicken, sei doch voll ok aber…:
Stell dir vor, du liegst am Meer. Es ist ruhig, warm und du bist gerade richtig in die Entspannung gekommen. Auf einmal klingelt/vibriert dein Handy. Der Anruf ist kurz. Schnell versuchst du mit den Gedanken zurückzukommen und schaffst es wieder in die tiefe Entspannung zu kommen. 10 Min. später eine Whatsapp. Du beantwortest sie kurz. Schnell geht es wieder in die Entspannung. 10 Min. später… Keine Störung. Doch Körper und Geist sind bereits konditioniert worden, dass jederzeit eine Störung auftreten kann. Aus diesem Grund bleiben sie stets ein wenig aufmerksam.
An völlige Entspannung ist nun nicht mehr zu denken. Außer Störquellen werden eliminiert.
3. Gedankenkarussell
Äußere Störquellen mögen elliminiert sein, doch wie schaut es mit den inneren Unfriedenstiftern aus? Dein Körper entspannt völlig, während dein Geist von einem Gedanken zum nächsten hüpft wie eine Affenbande, die rebelliert.
Nun heißt es so schön: „Einfach seine Gedanken weiterziegen lassen“. Ja toll, und wenn die wiederkommen?
3.1. Akzeptieren
Die Gedanken sind nun einmal da und wenn du versuchst sie wegzuscheuchen, könnte dich das mehr stressen als sie zuzulassen. Um dem Gedankenkarussell jedoch entgegen zu wirken, empfiehlt sich die Gedanken aufzuschreiben (Papier oder elektronisch) oder sie mit jemandem zu teilen.
So sind die Gedanken aus dem Kopf raus und dir fällt ggf. auf mit welchem Bullshit du dich befasst hast.
3.2. Terminieren
Wenn du gerade weder deine Gedanken teilen, noch aufschreiben möchtest/kannst, vereinbare ein Termin mit ihnen. Schreib dir in Kalender, wann du über Themen nachdenken oder sie erledigen wirst. So sind sie ebenfalls für den jetzigen Moment aus deinem Kopf raus.
3.3. Fokussieren
Bestimmt kommen dennoch immer mal wieder Gedanken auf. Das ist ok. Je stärker du sie vertreiben möchtest, desto hartnäckiger sind sie. Lenke daher deine Aufmerksamkeit auf deine Umgebung. Schließe ggf. deine Augen, um die besser darauf zu konzentrieren. Wie fühlt sich der Sand an? Wie hört sich der Wind an? Atme tief ein und aus, fühle den Moment. Es bedarf ein wenig Übung und wenn du Nachfragen hast, kannst du dich auch gerne an mich wenden.
3.4. Rituale
Schaffe Rituale, die ganz klar einleuten, ob nun eine Phase der Aufmerksamkeit oder der Entspannung kommt. Wenn du z.B. Urlaub hast und dennoch E-Mails checken musst, tu das nicht nebenbei, sondern ganz bewusst. Setz dich z.B. mittags an PC und sag dir ganz bewusst:
„Ich bin bereit mich jetzt in diesem Moment mit meinen Emails zu beschäftigen“.
Danach klappst du den PC zu, nimmst dir vielleicht noch die Zeit Gedanken zu Ende zu denken oder etwas aufzuschreiben und widmest dich dann wieder deiner Entspannung mit den Worten:
„Jetzt bin ich wieder voll und ganz für mich da, Ich bin im Hier und Jetzt“.
P.S. Wenn die Basics teilweise weiterhelfen aber du tiefer gehen möchtest, biete ich dir die Möglichkeit ein kostenfreies 15-minütiges Gespräch mit mir zu vereinbaren oder deine Anfrage per E-Mail zu stellen.
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